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Paketlieferung mit Drohnen

Paketlieferung mit Drohnen

Eine Drohne mit Paket (© mipan / fotolia.com)

Derzeit scheint es zum “guten Ton” zu gehören eine Drohnenlieferung als PR zu nutzen. Nachdem im Sommer letzten Jahres die Pizzakette “Dominos” ein Video auf Youtube  hochgeladen hat, welches die Lieferung einer Pizza über viele Kilometer mittels eines “Octocopters” zeigt, ziehen andere Unternehmen nach. Die wahrscheinlich größte Aufmerksamkeit bekam  dabei der Versandhändler Amazon, in dessen -kurz vor Weihnachten letzten Jahres – veröffentlichtem Werbevideo,  die Drohne “Prime Air” ein Paket vom Fließband aufnimmt und es durch die Luft zu einem sichtlich zufriedenen Empfänger transportiert. Google legt nach und so können wir auch hier eine Drohne bei der Lieferung an eine Farm in Australien sehen.

Vor einigen Tagen machte schließlich DHL  mit einem Projekt auf sich aufmerksam. In einem Video, befördert der “Paketkopter”  ohne direkten Sichtkontakt eines Piloten, “Eilige Arzneimittel” zu einem eigens eingerichteten Start- und Ladeplatz auf die Nordseeinsel Juist. Den restlichen Weg zum Empfänger übernimmt dann der “normale” Zusteller. Unterm Strich kann die ganze Sache eigentlich nur als netter PR-Gag gewertet werden und ein Alltagsbetrieb ist zumindest in den nächsten Jahren nicht zu erwarten.  Wie auch DHL mitteilt: “Konkrete Einsatzpläne für den Regelbetrieb von DHL Paketkoptern in der Paketzustellung gibt es allerdings weiterhin nicht”. Dürfte sich doch, neben unzähligen Hindernissen wie Flugsicherung und Haftung bei einem Unfall, Überflug über private Grundstücke etc., auch  die Frage stellen wie jeder Bürger reagieren würde wenn ihm die Drohnen der verschieden Lieferdienste buchstäblich um den Kopf schwirren. Einigen Kommentaren im Internet  ist zu entnehmen, dass man mit Zwille und Luftgewehr  den “Dingern” begegnen will.

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