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Paketkasten Sicherheit

Paketkasten Sicherheit

Wirklich sicher? (@ Pixelot / fotolia.com)

Die Paketkasten Sicherheit der neuen Paketkästen ist ein wichtiges und viel diskutiertes Thema, das immer wieder aufkommt, wenn von den Paketboxen gesprochen wird. Doch gibt es wirklich gute Gründe immer wieder auf die mangelnde Sicherheit zu plädieren? Oder sollte man sich nicht lieber die diversen Vorteile vor Augen halten und sich das gegenwärtige Sicherheitssystem einmal genauer ansehen?

Die erste Möglichkeit der Sicherung liegt schon einmal in der Montage der Kästen. Einige der Kästen sind sicher mit Metall – Ankern an der Türe befestigt, andere sind auf Stahlträgern fest in den Boden einbetoniert. Also sitzt der Paketkasten fest an seinem Platz und kann weder verschoben, noch gekippt oder weggetragen werden.

Desweiteren bilden die Verarbeitung und das Material weitere Merkmale der Paketkästen, die für Sicherheit stehen. Die meisten Boxen bestehen sowohl von innen, als auch von außen aus Metall oder sind wenigstens damit verstärkt, wenn sie zum Großteil aus anderen Materialien bestehen. Was es natürlich sehr schwierig macht, die Kästen mit Werkzeug aufzubrechen und den Inhalt zu entnehmen.

Doch der wichtigste Punkt in Sicherheitsfragen ist wohl die Verschlüsselung der Kästen, nachdem das Paket dort abgegeben wurde. Es gibt viele verschiedene Lösungen für dieses Problem: ein Schloss mit Chipkarte, ein Stahlseil mit Schloss, ein Schloss an der Box, eine App die einen Code generiert, eine Chipkarte, ein Code oder ein Schloss & Klappsystem. Es stellt sich jedoch die Frage nach einem eher einheitlichen Sicherheitssystem, das es für die verschiedenen Zusteller vereinfachen würde. Andererseits liegt gerade in dieser Vielfältigkeit der Verschlüsselungstechniken ein Sicherheitsaspekt, da keine generelle Methode entwickelt werden kann um Sicherheitslücken zu schaffen und die Verschlüsselung zu umgehen. Beispielsweise das elektronische Schlossmodul OneBox soll lt. Anbieter auch in eigenen Paketkastenlösungen angeboten werden. Diese Boxen werden allen Paketdienstleistern offen stehen und der Empfänger wird per SMS oder eMail über den Paketeingang benachrichtigt. Als Sicherheit für Zusteller und Empfänger dient ein Code, welcher per mobiler App generiert wird. DHL löst das Sicherheitsproblem damit, dass die Kästen nicht für Drittanbieter geöffnet werden und der Zusteller einen „Masterchipschlüssel“ besitzt mit dem nur er alle Kästen des Anbieters öffnen kann. Allerdings ist es bei den meisten Kästen eh nicht möglich, dass sie nach Abgabe eines Paketes noch einmal von einem Dritten geöffnet werden können, da die Boxen nur für ein Paket ausgelegt sind. Erst der Kunde kann den Paketkasten mit einer der elektronischen Verschlüsselungen öffnen und seine Lieferung entnehmen.

Abschließend lässt sich sagen, dass ein Paketkasten auf jeden Fall sicherer ist, als eine Abstellgenehmigung, bei der Pakete einfach im Hinterhof oder an der Türe angestellt werden oder das Abgeben bei einem Nachbarn. Hier gibt es keinen Nachweis für die Lieferung und keine Garantie, dass jemand das Paket im Laufe des Tages nicht einfach von seinem Platz wegnimmt. Eben dies hat man bei dem Paketkasten: durch die Eingabe eines Codes beim Platzieren des Paketes im Kasten gibt es den Nachweis der Lieferung und das Paket ist sicher im Inneren verwahrt bis der Empfänger es entnehmen möchte. Außerdem sind die Paketboxen immer im Vorgarten oder an der Haustüre platziert, also gut sichtbar für Jedermann. Sollte sich also jemand unberechtigt oder gewaltsam an dem Kasten zu schaffen machen, wird es immer jemanden in der Nachbarschaft geben, der das beobachtet und Meldung erstatten oder eingreifen kann.

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