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Sendungsverfolgung leicht gemacht – Eine Übersicht über Tracking-Tools

Wo ist mein Paket? – Es gibt zahlreiche Trackingtools, die darauf Antwort geben.

Wo ist mein Paket? – Es gibt zahlreiche Trackingtools, die darauf Antwort geben.

Das Online-Geschäft boomt heutzutage mehr denn je und ein Ende dieser Entwicklung scheint auch nicht in Sicht zu sein. Mit dem gestiegenen Bestellvolumen sind natürlich auch die Ansprüche der Kunden sowohl an den Zustellprozess selbst als auch an die Lieferzeiten stark gewachsen. Gerade an Weihnachten beispielsweise verliert man aufgrund der Vielzahl an Bestellungen leicht die Übersicht, ob das bestellte Paket denn auch noch rechtzeitig vor den Feierlichkeiten eintrifft. Viele Kunden wollen deshalb nachvollziehen können, wo sich ihre Bestellung gerade befindet. Kurzum, mehr Transparenz ist das Gebot der Stunde.

Welche Services gibt es und worin liegen ihre jeweiligen Vorzüge?

Paketdienstleister haben diesen Kundenwunsch erkannt und mit der Online-Sendungsverfolgung ein Tool geschaffen, mit dem sich Kunden über den aktuellen Status ihrer Bestellung informieren können. Dafür haben die Paketdienste festeingebaute Scanner in den Paketumschlagzentren installiert, wo der Barcode des Pakets gescannt, Ort und Uhrzeit eingespeichert und dem Endkunden über die Sendungsverfolgung im Internet zur Verfügung gestellt wird. Außerdem gibt es mobile Handscanner, die die Paketboten bei sich tragen, von wo aus die Daten dann über eine mobile Verbindung weitergeleitet werden.

Alle größeren Versanddienstleister bieten solche Instrumente zur Sendungsverfolgung inzwischen auf ihren Webseiten an. Auch bekannte Warenhäuser wie IKEA oder Amazon tun es den Versandunternehmen gleich. Daneben gibt es am Markt zusätzlich eine ganze Reihe von unabhängigen Anbietern, die die Online-Nachverfolgung als Serviceleistung zur Verfügung stellen.

Webseiten zur Online-Nachverfolgung von Paketen

Über das Verbraucherportal paketda.de beispielsweise kann man die Sendungen mehrerer großer Versanddienstleister wie DHL, Hermes, DPD, GLS oder UPS online nachverfolgen. Dafür müssen Nutzer lediglich die vom Internethändler erhaltene Paket-ID in eine Online-Maske eingeben und den entsprechenden Paketlieferdienst auswählen. Auch der Online-Service parcello.org stellt ein Tracking-Instrument zu Verfügung, mit dessen Hilfe man den Auslieferungsstatus seiner Sendung nachvollziehen und außerdem deren voraussichtliche Ankunft berechnen kann. Auf Webseiten wie sendungsverfolgung.co oder xpaket.de findet man vergleichbare Services.

Apps zur Überprüfung des Versandstatus

Zur mobilen Nutzung gibt es eine ganze Reihe von Apps für die beiden Smartphone-Betriebssysteme iOS (iPhone) und Android. Natürlich bieten auch die meisten Versanddienstleister eine passende App für mobile Endgeräte an. Der Nachteil dabei: Deren Funktion ist ausschließlich auf ihre eigenen Sendungen begrenzt. Sehr oft arbeiten Onlineshops jedoch mit unterschiedlichen Versandunternehmen zusammen. Daher sind Tracking-Apps von Drittanbietern praktisch, weil sie den Zugriff auf die Sendungsverfolgung verschiedener Versanddienstleister in nur einer App kombinieren.

Die beliebtesten unter diesen Tracking-Apps sind diejenigen Apps, die eine kostenlose, abgespeckte Gratis-Version zur Verfügung stellen. Dazu gehören beispielsweise ParcelTrack für die Betriebssysteme iOS und Android, Parcel für iOS, One Track (Android und iOS), Lieferungen (Android) oder Posted (iOS).

Die am häufigsten heruntergeladene App ist Parcel. Parcel steht dem Nutzer kostenlos zur Verfügung. In der App wird der aktuelle Paketstandort über eine Karte angezeigt. Parcel unterstützt 200 Versanddienstleister, womit fast jedes relevante Unternehmen dabei ist. Die App ist universell einsetzbar und kann für fast alle Apple-Endgeräte wie iPhone, iPad oder auch iPod genutzt werden. Die bekannteste iPhone-App ist Posted. Wie bei Parcel stehen auch von dieser App eine kostenlose Version und eine kostenpflichtige Premium-Version zur Verfügung. Die App kann sowohl mit dem Smartphone als auch mit dem iPad genutzt werden. Über 180 Paketdienste wie DHL, UPS oder Hermes kooperieren mit diesem Anbieter.

Mit von Beginn an kostenpflichtigen Programmen wie Packetracer für das Android-Betriebssystem oder Delivery Status touch für iOS können mehrere Pakete gleichzeitig verfolgt werden. Auch hier werden die gängigsten Versanddienste unterstützt, in Summe sind es allerdings nur etwa 30 Unternehmen.

Für Smartphones mit dem Windows-Betriebssystem fällt das Angebot an verfügbaren Apps etwas dünner aus. Bekannte Paketverfolgungs-Apps sind das kostenpflichtige Package Tracker, das kostenlose Packet Tracer sowie eine DHL-App.

Was kann an den aktuellen Apps noch verbessert werden?

Die Information, wann genau der Bote das Paket liefert, steht auch den Nutzern der Smartphone-Apps nicht zur Verfügung. Dies ist aber genau das, worum es vielen Online-Kunden eigentlich geht. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass die Apps den Status erst mit einer Zeitverzögerung von bis zu 90 Minuten gegenüber der Verfolgung übers Internet wiedergeben können.

Die Lösung dieser Probleme sollen die sogenannten Live-Tracking-Systeme liefern, die beispielsweise von Parcel und einer DPD-App angeboten werden. Mittels dieser Systeme können Smartphone-Nutzer auf einer Karte und mit einer Präzision von bis zu maximal 30 Minuten Verspätung verfolgen, wo sich ihr Paket gerade befindet. Ein echtes Live-Tracking ist aber auch damit (noch) nicht möglich.

Kostenfreie Paketverfolgungs-Lösungen reichen meistens aus

Man sieht: Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, den Versandstatus seines Pakets online zu überprüfen, sei es nun via App oder über klassische Webportale. Generell kann man sagen, dass die aktuellen Paketverfolgungs-Apps nützlich sind, ihr Mehrwert gegenüber der klassischen Internetvariante aber begrenzt bleibt.

Die Vorteile kostenpflichtiger Paketverfolgungs-Apps im Vergleich zu den kostenfreien Gratis-Versionen sind aktuell ebenfalls sehr überschaubar. Für Nutzer, die online viel einkaufen, kann es unter Umständen Sinn machen, die kostenpflichtigen Apps mit ihrem Push-Benachrichtigungssystem zu buchen, da man sich damit nicht regelmäßig aufs Neue einloggen muss. Für die Mehrzahl der Nutzer dürften die kostenfreien mobilen sowie webbasierten Versionen aber ausreichend sein.

Bild: T. Machhaus@fotolia.com

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